Forex

Forex steht für „Foreign Exchange“ und ist auch bekannt als Devisenmarkt oder Währungsmarkt. Devisen bzw. Währungen werden immer in Bezug auf eine andere Währung gehandelt, also als Paar. So kann man nicht einfach nur den Euro handeln, sondern nur den Euro in Bezug auf eine andere Währung. Am populärsten ist hier sicherlich Euro gegen US-Dollar (EUR/USD). Es stellt sich demnach die Frage, wie verhält sich zukünftig der Euro zum US-Dollar und umgekehrt. Fällt er oder steigt er? Entsprechend kann man auf steigende oder fallende Kurse setzen, was den Forex-Handel sehr beliebt macht. Zudem ist der Devisenmarkt der mit Abstand größte und liquideste der Welt. Mit einem Volumen von mehreren Billionen US-Dollar pro Tag ist der Umsatz, im Verhältnis zu anderen Märkten wie z.B. Aktien, gewaltig. Im Gegensatz zu Aktiengeschäften o.ä., werden Devisen „over the counter“ (OTC) und nicht über eine Börse gehandelt, sondern oft zwischen den Marktteilnehmern direkt. Häufig bieten spezielle Forex-Broker auch die Möglichkeit direkt gegen den Broker zu „wetten“, sodass dieser gleichzeitig als Market Maker auftritt. Er leitet die Orders somit nicht an den Devisenmarkt weiter, sondern tritt selbst als Handelspartner auf. Es ist deshalb wichtig zu verstehen, was man handelt und wo. Ebenfalls ist es häufig möglich, mit sehr hohen Hebeln zu agieren. Nicht selten betragen diese das 100- bis 500-fache des Einsatzes und erlauben selbst Tradern mit kleinen Konten das Bewegen von großen Geldmengen. Die niedrigen Marginanforderungen und die teils hohe Volatilität bergen nicht nur verlockende Renditechancen, sondern auch große Risiken und sogar Verluste, die weit über den eigenen Kapitaleinsatz hinausgehen. Sogenannte Nachschusspflichten sollten gerade bei derart großen Hebeln berücksichtigt werden. Der Devisenhandel ist 24 Stunden am Tag möglich (außer am Wochenende), was dem Trader ein hohes Maß an zeitlicher Flexibilität bietet. Die äußerst niedrigen Transaktionskosten kommen ebenfalls als Pluspunkt hinzu.

Als Anfänger ist der Forexhandel sicherlich sehr beliebt. Die hohen Hebel, geringen Gebühren, flexiblen Handelszeiten und große Auswahl an Brokern bieten hier geringe Einstiegsbarrieren. Lassen Sie sich aber nicht von den ganzen Vorzügen blenden und behalten Sie die Risiken im Auge. Hohe Hebel sowie niedrige Spreads und Kommissionen sind noch keine Garantie für Erfolg. Vergleichen Sie ausgiebig verschiedene Broker und achten Sie auf die Details. Idealerweise sollte der Broker einen direkten Marktzugang bieten und nicht als Market Maker fungieren. Das ermöglicht einen fairen Handel ohne Interessenskonflikte. Solche Broker erkennt man oft an den Begriffen DMA (Direkt Market Access), ECN (Electronic Communication Network) oder STP (Straight Through Processing).

Wenn Sie noch tiefer in das Thema Forex einsteigen wollen oder vorhaben aktiven Währungshandel zu betreiben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Gerne begleiten wir Sie und unterstützen Sie bei der Orientierung im Trading.